10 Tipps bei Schlafstörungen

Schlafstörungen sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch auf Dauer krank machen. Hier finden Sie 10 einfache und doch wirksame Tipps bei Schlafstörungen.

Was hindert mich am Schlafen?

Manchmal sind es unscheinbare Dinge, die unseren Schlaf stören. Überprüfen und fördern Sie Ihre Schlafhygiene: Kein Fernseher im Schlafzimmer, ein abgedunkeltes und ruhiges Schlafzimmer fördert den Schlaf. Straßenlärm kann den Schlaf erheblich beeinträchtigen.

Wieviel Schlaf brauche ich wirklich?

Jeder Mensch hat ein anderes Schlafbedürfnis. Reichen dem einen schon 6 Stunden, braucht ein anderer braucht 8 Stunden, um sich richtig erholt zu fühlen. Die normale Schlafdauer liegt bei Erwachsenen dazwischen, etwa zwischen 6 und 8 Stunden. Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir. Ältere Menschen schlafen oft auch am Tag, dadurch wird der Nachtschlaf umso kürzer. Schlafen Sie jedoch auch nicht länger als nötig, das kann eher schaden als nützen. Der Kreislauf kommt nicht in Gang und Sie fühlen sich schlapp.

Hilfe durch ein Schlaftagebuch.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Schlafgewohnheiten und -probleme. Notieren Sie sich zum Beispiel Ihre Einschlaf- und Aufwachzeiten, die Dauer des Wachliegens, Aufwachgründe, Schlafqualität und außergewöhnliche Tagesereignisse.

Verzicht auf Alkohol, Tabak und schweres Essen

Alkohol macht zwar schläfrig, verhindert jedoch einen gesunden Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Essen Sie idealerweise nach 19.00 Uhr nichts mehr

Rituale für einen guten Schlaf.

Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll in denen Sie zur Ruhe kommen. Meditieren Sie, machen Sie einen ruhigen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen um Schlafstörungen vorzubeugen.

Körperliche Aktivität fördern.

Sport ist gut, um Stress abzubauen, körperliche Aktivität macht müde. Verzichten Sie jedoch auf allzu anstrengenden Sport vor dem Schlafengehen – dieser kann munter machen. Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft.

Für eine angenehme Schlafatmosphäre sorgen.

Für einen gesunden Schlaf ist die Qualität des Schlafzimmers und des Betts mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.

Ruhe und keine geistig anstrengenden Tätigkeiten vor dem Schlafengehen.

Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Versuchen Sie schwierige Probleme früher anzugehen und sich abends nur noch mit schönen und einfachen Dingen, die nicht anregen, zu beschäftigen. Verzichten Sie auf Gewalt in Ihrer Lektüre oder beim Fernsehschauen.

Bei Schlafstörung nicht lange im Bett wälzen.

Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Jeder hat es schon erfahren: Je mehr ich versuche krampfhaft einzuschlafen, desto schwieriger wird es. Wenn Sie nachts aufwachen und nach einigen Minuten nicht wieder einschlafen können, schreiben Sie Gedanken auf, die Sei beschäftigen, gehen Sie etwas laufen, beschäftigen sie sich mit Haushaltsarbeit oder hören sie etwas ruhige Musik.

Stressabbau durch Entspannung.

Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder aber auch Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen und den Schlaf gut vorzubereiten. Auch macht ein warmes Bad zwischen 35 und 38 Grad müde, setzen sie Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen zu um zu entspannen. Ebenso haben sich Fussmassagen mit warmen Sesamöl oder Ghee bestens bewährt. Ein Ayurvedischer Einschlaftrunk ist ein Glas warme Milch mit Safran und Muskatnuss.

Yoga, Ayurveda und Meditation können bei Schlafstörungen wahre Wunder bewirken. Aber auch eine Stress-Auszeit im Kloster kann den Grundstein legen, alte Verhaltesnweisen und Denkmuster zu hinterfragen und neue Gewohnheiten einzustudieren. Yoga bei Stress hilft wieder gut zu schlafen.