28. September 2016

Kloster Maria Stein

Deine Auszeit vom Stress: Ein Wochenende im Kloster Mariastein

Beschreibung

Ein Wochenende zum Erholen aber auch zur Reflexion

Das Kloster Mariastein bietet Dir einen Ort des Rückzugs, der Einkehr. Finde Ruhe vom stressigen Alltag, keine Ablenkung, keine Aufgaben. Finde endlich Zeit für Dich!

Das Wochenende ist eingebettet in ein Rahmenprogramm, das Dir erlaubt, noch tiefer bei Dir selbst anzukommen: Achtsamkeits-, Konzentrations- und Meditationsübungen (auch für Anfänger bestens geeignet!), dazu Atemübungen und Körperübungen aus dem Yoga, der jahrtausendealten indischen Wissenschaft zur Beruhigung des Geistes und Kräftigung des Körpers.

Es geht dabei nicht um wilde Verrenkungen oder Akrobatik, vielmehr, dass Du zur Ruhe kommst, Abschalten kannst. Um Dich so wieder besser und tiefer selbst zu spüren!

 

Das Programm wird ergänzt durch Vorträge und Workshops, in denen Du deine persönlichen Stressoren, Stressverstärker und Dein Verhalten unter Stress besser kennenlernst. Und in dem du Lösungen für Dich erarbeiten kannst. Auf Wunsch kannst Du ergänzend auch ein individuelles Stress-Coaching-Gespräch führen.

Und gleichzeitig bietet Dir das wunderschöne Kloster und die herrliche Umgebung viel Zeit und Raum für individuelle Spaziergänge, Erkundungen oder einfach auch mal um gar nichts zu tun!

Datum & Preise

Ein Wochenende zum Erholen und Reflektieren

Deine Auszeit im Kloster Mariastein

Donnerstag, 25. – Sonntag 28. Mai 2017 (Himmelfahrt, 3 Nächte) Ausgebucht, Warteliste
Freitag, 01. – Sonntag, 03. Dezember 2017 (2 Nächte) es hat noch genügend Plätze
Freitag, 13. – Sonntag 15. April 2018 (2 Nächte) es hat noch genügend Plätze
Freitag 13. – Sonntag 15. Juli 2018 (2 Nächte) es hat noch genügend Plätze
Freitag 16. – Sonntag 18. November 2018 (2 Nächte) es hat noch genügend Plätze

Faire Preise für ein unvergessliches Wochenende

  • Einzelzimmer mit Dusche/WC:
    CHF 90 pro Person/Nacht (im DZ CHF 85 pP)
  • Einzelzimmer mit Dusche/WC auf dem Gang:
    CHF 85 pro Person/Nacht

Zuzüglich

  • Frühstück, Mittagessen und Abendessen und Kurtaxe:
    CHF 46 pro Person/Tag
  • Seminargebühr inkl. Meditationen, Atem- und Yogaübungen und Workshops:
    CHF 249 pro Person

Otional

  • Individuelles Stress-Coaching, Yoga-Therapie oder Ayurveda Beratung:
    CHF 100 pro 60 min (Sonderpreis, regulär CHF 140)

Programm

Dein Programm für weniger Stress und mehr Ruhe

Freitag
bis 16.00 individuelle Anreise
16.30 – 18.00 Come together, Vorstellung, Einführung in das Stress-Auszeit Wochenende
18.30 – 19.30 Abendessen
20.00 – 21.30 Tiefenentspannung

Samstag
06.30 – 07.00 Achtsamkeitsübungen, Meditation
07.00 – 07.45 Yoga: Atem, Körperübungen: Mobilisieren, Dehnen, Kräftigen
08.00 – 08.30 Frühstück
09.00 – 10.45 Vortrag und Workshop: Stress verstehen
11.00 – 12.00 Stress-Coaching Gespräch
12.15 – 13.15 Mittagsessen
13.30 – 18.00 Freie Zeit: Spaziergänge, Reflektieren, Stress-Coaching Gespräche
18.30 – 19.30 Abendessen
20.00 – 21.00 Sanfte Yoga- und Atemübungen: Den Tag ausklingen lassen

Auszeit im Kloster mit Stefan Geisse

Sonntag
06.30 – 07.00 Achtsamkeitsübungen, Meditation
07.00 – 07.45 Yoga: Atem, Körperübungen: Sich selber wieder spüren
08.00 – 08.30 Frühstück
09.00 – 10.45 Vortrag: Yoga und Ayurveda bei Stress
11.00 – 12.00 Stress-Coaching Gespräch
12.15 – 13.15 Mittagssuppe
13.30 – 14.30 Abschlussveranstaltung: Mein neues stressfreies Leben
ab 15.00 individuelle Abreise

Unterkunft

Zu Gast im Kloster

Mariastein ist ein wunderschönes, in der hügeligen Landschaft Solothurns (südlich von Basel) gelegenes Benediktiner-Kloster. Die Gastfreundschaft spielt für die Mönche schon immer eine wichtige Rolle: Nach der Regel Benedikts wird ein Gast stellvertretend für Christus herzlich aufgenommen und geehrt.

Und gleichzeitig ist die Atmosphäre des Klosters geprägt von Offenheit und Toleranz. Das Kloster Mariastein bietet Besuchern die einmalige Möglichkeit, die einzigartige Atmosphäre des Klosterlebens zu erfahren. Gäste herzlich willkommen, gemeinsam mit den Mönchen zu beten.

Und auch wenn Du Dich zurückziehen möchtest oder den Glauben nicht aktiv praktizierst oder auch nicht religiös bist, empfängt uns das Kloster freundlich. Ein grosses Geschenk in unserer heutigen Zeit welches wir mit grossem Respekt annehmen.

Das grosszügige Klostergelände, das gemütliche Gästehaus als auch der geregelte Tagesablauf vermittelt uns Aussenstehenden einen unvergleichlichen Einblick in das Klosterleben.

Unterkunft im Gästehaus

Wir sind im Gästebereich des Benediktinerklosters mit eigenem Eingang untergebracht: Das Haus der Stille St. Gertrud. Das Gebäude aus dem 17./18. Jahrhundert wurde 1986-1988 renoviert. Es ist zweckmässig eingerichtet und grosszügig. Gleichwohl kann natürlich kein Hotelstandard erwartet werden.

Es stehen 8 Einzelzimmer mit Dusche/ WC, 2 Doppelzimmer mit Dusche/ WC und 2 Einzelzimmer mit Lavabo und WC/Dusche auf dem Gang zur Verfügung.

Anreise

Zentral gelegen, einfache Anreise

Mit dem Auto:

Über Autobahn A3 aus allen Richtungen: Verzweigung nach Delémont. Ausfahrt Aesch. Von Aesch an ist Mariastein ausgeschildert.

Von Basel-Stadt her (nicht Autobahn): Richtung Zoo – Binningen – Bottmingen – Oberwil. Ab Oberwil ist Mariastein ausgeschildert.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Zug nach Basel, Ankunft auf dem Schweizer Bahnhof SBB: Tramlinie/Strassenbahn Nr. 10 ab Bahnhofplatz nach Flüh (Fahrzeit ca. 35 Min.) Nur Züge benutzen, die mit Flüh oder Rodersdorf angeschrieben sind.

Zug nach Basel, Ankunft auf dem deutschen Badischen Bahnhof (DB): Vom Bahnhofplatz mit Tram/Strassenbahn Nr. 6 bis Haltestelle Theater oder Heuwaage fahren. Dort umsteigen auf Tram/Strassenbahn Nr. 10, wie bereits oben angegeben.

Von Flüh gibt es Postautos/Busse nach Mariastein, oder man erreicht das Kloster nach einem ca. halbstündigen Spaziergang (bei der Strassenbahnhaltestelle gelbe Wanderwegweiser beachten).

Highlights

Ein Wochenende nur für Dich!

  • Wunderschönes, denkmalgeschütztes Kloster in herrlicher Umgebung und Landschaft
  • Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz
  • Idealer Raum für Rückzug, Ruhe und Reflexion. Aber auch Austausch mit Gleichgesinnten
  • Professionell geführtes Programm: Achtsamkeit, Meditationen, Yoga, Workshops, Coaching

Das Kloster Mariastein – ein bedeutender Wallfahrtsort der Schweiz

Der Ursprung des Benediktinerklosters Mariastein liegt im solothurnischen Beinwil. Der Abt Esso gründete dort am nördlichen Teil des Passes mit Mönchen aus dem Reformkloster Hirsau im Schwarzwald um das Jahr 1100 eine Niederlassung.

1648 wurde das Kloster von Beinwil nach Mariastein verlegt. Neben der Betreuung der Wallfahrer wird am neuen Standort eine Klosterschule geführt. Gleichzeitig betreuen die Patres die Klosterpfarreien.

1798, mitten in der Revolutionszeit, bedeutete das das Ende des Klosters und der Wallfahrt. Die Klostergüter werden verkauft oder verpachtet.

1802 kauft Abt Hieronymus Brunner (1765-1804) das Kloster zurück. Sein Nachfolger, Abt Placidus Ackermann (1804-1841), lässt die Gebäude schrittweise erneuern.

1874 wird das Kloster als Folge des Kulturkampfes erneut aufgehoben. Der Staat verpflichtet sich aber, die Wallfahrt aufrecht zu erhalten. Abt und Konvent lassen sich im französischen Delle nieder, 1906 bauen sie sich in Bregenz am Bodensee mit dem St. Gallus-Stift eine neue Heimat auf.

1941 vom nationalsozialistischen Regime vertrieben, kehren die Mönche ins Asyl nach Mariastein zurück.

1971 wird die Abtei nach einer kantonalen Volksabstimmung zivilrechtlich wieder hergestellt. Die Totalsanierung der Klosteranlage wird in Angriff genommen und mit der Kirchenrenovation 1999/2000 abgeschlossen.

Benediktinerklosters Mariastein – ein Wallfahrtsort

Seit 1636 besuchen Gäste aus aller Welt das Benediktinerkloster Mariastein, den bekanntesten Wallfahrtsort der Nordwestschweiz.

Das Herzstück und das Ziel der Mariasteiner Wallfahrt ist die Gnadenkapelle. In Lauf der Jahrhunderte wurde die Felsenhöhle zu einer stimmungsvollen Kapelle ausgebaut, die man über eine in den Felsen gehauene Treppe mit 59 Stufen erreicht. Die Kapelle wird im Jahr 1434 zum ersten Mal urkundlich bezeugt.

Tief in die unterirdische Grotte, in völliger Abgeschiedenheit, finden Pilger aus aller Welt Ruhe und Raum, die Stille und die Geborgenheit zu spüren. Viele treten in den inneren Monolog und Dialog mit der heiligen Mutter Gottes: Die Mariasteiner Mutter schenkt Geborgenheit und Trost, sie verleiht Energie und Mut – ihre einzigartige Kraft beruht auf der Legende von der «Maria im Stein».

Der Legende nach soll an der Stelle wo heute sich die Marienkapelle befindet ein Knabe ins Tal hinunter gefallen sein und auf die Fürbitte der Muttergottes auf wunderbare Weise unverletzt geblieben sein. Daraus bildete sich eine reich ausgeschmückte Legende, wie sich alles genau zugetragen hat. Bald zog der Pilgerort scharenweise Gläubige aus nah und fern an.

Das gesegnete Gnadenbild

Wie die vielen Dankestafeln zum Abgang in die Gnadenkapelle zeigen, erfahren viele Menschen bis zur heutigen Zeit Hilfe und Trost an diesem Wallfahrtsort und dem Gnadenbild.

Dieses zeigt eine sitzende Madonna aus Stein, die das Jesuskind auf dem rechten Arm hält. Wie es schon alte Darstellungen zeigen, thront Maria mit ihrem Kind frei an der Felswand („im Stein“).

Kloster Mariastein

Der offizielle Titel des Gnadenbildes heisst „Mutter vom Trost“, die Pilger nennen es aber auch die lächelnde Madonna. Maria und Jesus sind stets mit einem prächtigen Stoffkleid ausgestattet, welches mehrmals im Jahr gewechselt wird. 1926 wurde das Gnadenbild im Auftrag von Papst Pius IX. feierlich gekrönt.

Baugeschichte aus dem 17ten Jahrhundert

Fintan Kieffer, Abt von 1633 bis 1675, liess die Kirche von 1648 bis 1655 erbauen. Seither wurde das Kloster mehrmals umgestaltet; in den Jahren 1830 bis 1834 erhielt er durch den Vorarlberger Jakob Begle die ihn heute charakterisierende klassizistische Fassade aus Jurakalkstein mit Sandsteinornamenten.

Unter den Äbten Mauritius Fürst und Lukas Schenker wurde die Kirche zwischen 1973 und 2000 umfassend restauriert, dabei wurden die Fassade wiederhergestellt und alte Übermalungen entfernt.

Spätgotischer und Barocker Stil

Die Innenarchitektur der dreischiffigen Basilika wies zunächst einen spätgotischen Stil auf, was an den Netzgewölben im Chor noch zu erkennen ist. Zwischen 1900 und 1934 wurden neobarocke Veränderungen durchgeführt, wie zum Beispiel die Deckenfresken und Wandbilder, welche Marienszenen und Szenen aus dem Leben des Heiligen Benedikt zeigen.

Zu den hochbarocken Ausstattungsstücken zählen die Holzkanzel mit Apostelfiguren (1733), das schmiedeeiserne Chorgitter (1695) und der von Ludwig XIV. geschenkte, dem Hl. Benedikt gewidmete Hochaltar (1680). Ein reich ornamentierter Aufbau mit gedrechselten Säulen, marmornen Heiligenfiguren und je nach Saison auswechselbaren Altarbildern.

Die Klosterkirche verfügt über zwei Orgeln, die Grosse Orgel und die Chororgel. Eine weitere Orgel befindet sich in der Gnadenkapelle.

Papst Pius XI. hat die Kirche am 5. Juli 1926 zur Basilica minor erhoben. Am 15. August 1926 wurde durch Luigi Maglione, Apostolischer Nuntius in der Schweiz, im Auftrag des Papstes das Gnadenbild gekrönt.