Stressbekämpfung: Durchatmen und (grünen) Tee trinken

Zwar haben viele Menschen eine unterschiedliche Wahrnehmung von Stress, aber grundsätzlich ist er den meisten im Alltag bestens bekannt. Generell fühlen wir uns gestresst, wenn wir in speziellen Momenten und Situationen nicht in der Lage sind, eine adäquate und angemessene Reaktion auf einen Reiz zu finden (der in der Regel als Störung empfunden wird). Von Mensch zu Mensch verschieden ist jedoch, welche Art von Reiz den Stress im menschlichen Organismus auslöst.

Vor allem im Berufsleben werden wir oft mit stressigen Situationen konfrontiert, die langfristig die Gesundheit beeinflussen können. Manchmal hilft es dann schon, wenn wir uns an gewisse Rituale im Alltag gewöhnen, mit denen wir stressige Phasen durchbrechen können. Und dann erst einmal eine Tasse Tee zu trinken, ist tatsächlich nicht die schlechteste Idee.

Stress bei Erwerbstätigen in der Schweiz

In einer gross angelegten Studie des SECO, dem Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz, wurden knapp 1000 Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über ihre persönliche Stresssituation sowie daraus resultierende gesundheitliche Folgen befragt: Mit 82,6 Prozent gibt die Mehrheit der Befragten an, sich schon mal gestresst gefühlt zu haben. 58,1 Prozent sehen nur das Arbeitsleben als Ursache des Stresses, während bei 36,4 Prozent Stress sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben vorkommt.

So wirkt grüner Tee auf den Körper

Dabei kann man schon mit einfachen Tricks für mehr Entspannung im Alltag sorgen. Doch nicht nur Bewegung und Atemübungen können den Stress im Körper abbauen: Auch grüner Tee gilt als Wunderwaffe in Sachen Gesundheit.

Seine Wirkung machen sich auch Pflegeserien wie die von Elizabeth Arden zunutze, die für Entspannung sorgen – aber auch als Getränk entfaltet er seine positive Wirkung. Eine epidemiologische Studie an über 40.000 Japanern (die sogenannte Ohsaki-Studie) lieferte beeindruckende Ergebnisse: die Sterblichkeitsrate war zu Untersuchungsende bei der Gruppe von Menschen, die ihr Leben lang mindestens fünf Tassen grünen Tee pro Tag tranken, um insgesamt 16 Prozent niedriger als bei jenen, die nur eine Tasse am Tag zu sich nahmen.

Zwar gleicht allein schon die Zubereitung von grünem Tee einer Wissenschaft, doch es sind vor allem seine Inhaltsstoffe, die sich positiv auf den Körper auswirken. So sind die im Tee enthaltenden Alkaloide und die Aminosäure L-Theanin stark gesundheitsfördernd. L-Theanin wirkt beispielsweise dem anregenden Effekt von Koffein entgegen und sorgt für Entspannung im Nervensystem. Auch das Spurenelement Eisen ist in hohen Mengen im grünen Tee vorhanden und unterstützt die Leistungsfähigkeit. Wer also an einem stressigen Arbeitstag etwas Erholung für den Geist braucht, der sollte sich eine Tasse grünen Tee zubereiten und einfach mal durchatmen.

Ergänzende Massnahmen bei Stress: Meditation

Wie wäre es mit einer Meditation um zur Ruhe zu kommen und Stress zu bekämpfen? Was Meditierende unbewusst spüren, wird nun auch immer mehr wissenschaftlich untersucht und bestätigt: Meditation beruhigt nicht nur den Geist und schenkt Geduld, sondern steigert das Gedächtnis, Konzenztration und geistige Flexibilität. Menschen, die regelmässig meditieren, haben eine höhere emotionale Stabilität und denken psoitiver über das Leben als Menschen die gestresst sind und nichts für sich tun. Meditation verringert zudem auch den Bluthochdruck und senkt auch den Cholesterinspiegel.

Durch Meditation wird die Schlafqualität besser, das Schmerzempfinden sinkt und das Immunsystem wird langfrsitig erhöht.

Meditation lernen: Meditations CD

Wie lerne ich Meditation? Am besten ist, Sie suchen einen Meditationslehrer oder probieren ein Meditations-Retreat über ein Wochenende aus. Für Menschen mit wenig Zeit kann eine Meditations-CD zum download ein guter Einstieg sein.