19. Januar 2015

Yoga, Atem, Entspannung

Duch Yoga zur Harmonie, Kraft und Ausgeglichenheit

Entspannungsübungen und den Körper wieder kräftigen mit Yoga

Ohne jegliche Vorkenntnisse oder Fähigkeiten werden Sie die beruhigende und stärkende Kraft des Yoga erfahren: Behutsam werden Sie in den Yoga eingeführt, erlernen einfache Körperübungen (Asanas), welche auf Ihre Konstitution abgestimmt sind. Es geht nicht darum, verrückte Stellungen zu erlernen (die können wir auch nicht). Vielmehr steht im Vordergrund ein Bewusstsein für Ihren Körper zu aufzubauen und Achtsam mit ihm umzugehen: In ihm wohnt ihr Geist und nur über unseren Körper gewinnen wir Zugang zu ihm.

Stress-Auszeit Yoga

Yoga hilft gegen Stress

Den Geist beruhigen mit Atemtechniken und Entspannungsübungen

Mit speziellen Atemtechniken (Pranajamas) und einfachen Konzentrations- Bewusstseins- und Meditationsübungen beruhigen Sie Ihren Geist. So lernen Sie Stück für Stück Stresssymptome in Ihrem Körper abzubauen und ihren Geist zu beruhigen. Zudem werden Sie befähigt in entsprechend herausfordernden Situationen Techniken anzuwenden, die Ihnen helfen den Stress zu bewältigen.

Yoga ist immer Anpassung an Ihre Fähigkeiten

Für Fortgeschrittene und Geübte wird das Programm entsprechend angepasst, so dass jeder seinem Kentnissen und Fähigkeiten entsprechend optimal praktizieren kann. Bei schönem Wetter finden die Stunden in der Natur statt.

 

Stress-Auszeit Yoga 2   Meditation und Yoga bei Stress   Stress Auszeit Yoga hilft

Yoga hilft bei vielen Stress-Symptomen

Regelmässige Yoga-Praxis kann helfen u.a. folgende Symptome von Stress-Erkrankungen zu mildern bzw. gar zu beseitigen. In Kombination mit einer ausgewogenen, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmter Ernährung (Ayurveda) und einem Lebensstil der Ihnen genügend Zeit und Raum zur Regeneration lässt, können Sie so nachhaltig und effektiv Stress bekämpfen. Legen Sie hierzu in dem Stress-Auszeit-Wochenende die Grundlage!

  • Starke Unruhe, Unausgeglichenheit, Nervosität, Gereiztheit
  • Rotierende, nie zur Ruhe kommende Gedanken („Mind Monkey“
  • Schlafstörungen
  • Stress (privat wie beruflich)
  • Körperliche Fehlhaltungen
  • Verspannungen, Rücken-/Nackenschmerzen
  • Suchend nach Potentialentfaltung und Sinn

Darüber hinaus erfahren Sie durch das regelmässige praktizieren von Yoga:

  • Tiefes seelisches und körperliches Wohlbefinden
  • Reduzierter negativer Einfluss von Stress auf Körper und Geist
  • Stärkt Ihre Nerven, baut Ressourcen auf und hilft somit Stresssituationen besser zu meistern
  • Ein Leben in Balance und Harmonie
  • Auflösung von Verstrickungen und Blockaden
  • Auflösung konditionierter/erlernter begrenzender Vorstellungen
  • Selbst-Bewusst-Sein: Zugang zu Ihrem Inneren Selbst, Ihrer Inneren Führung

 

Yoga-Therapie gibt Harmonie und Kraft für die täglichen Herausforderungen

Ganz gleich, ob Sie Stress bewältigen oder Burnout vorbeugen wollen, bestimmte körperliche Symptome adressieren oder an negativen Gefühle und Einstellungen arbeiten wollen. Letztendlich geht es um das harmonische Zusammenwirken folgender drei Ebenen die Ihr Leben, Ihre Lebensqualität und Zufriedenheit bestimmen: Ihrem Körper, Ihr Geist (also Verstand, Gefühle, vorgefertigte Meinungen, gespeicherte Informationen, Neigungen) und der Seele – Ihrer Inneren Führung.

Unserer Meinung nach gibt es dabei keine bessere Therapie als der Yoga. Auf wissenschaftlichen Prinzipien aufbauend, kann er als älteste Therapieform der Welt bezeichnet werden. Über 3.000 Jahre philosophische als auch physiologische Erfahrungen sind in der Yoga-Tradition gesammelt, seit dem späten 19. Jhd hat er sich durch westliche Einflüsse aus der Anatomie und Gymnastik kontinuierlich weiterentwickelt.

Durch Yoga einen gesunden Körper als Basis für einen beruhigten Geist

Im Gegensatz zu vielen anderen psychotherapeutischen Formen setzt Yoga zunächst auf der körperlichen Ebene an. Somit kann die natürliche Fähigkeit des Menschen genutzt werden, Lernerfolge zwischen der physischen und psychischen Ebene auszutauschen: Auf körperliche Entspannung folgt sehr bald die mentale Entspannung.

Diese ist der Startpunkt für eine Innenschau und Bewusstheit für physische als auch psychische Prozesse zu erlangen. Und so Körper und Geist zu harmonisieren und Zugang zur eigenen Inneren Führung und dem Bewusstsein zu erlangen.

Dabei ist es unerheblich ob Sie unerfahren oder bereits seit langen Jahren Yoga praktizieren, sehr beweglich sind oder unsportlich oder gar körperlich eingeschränkt – der Yoga richtet sich nach Ihnen. Und nicht umgekehrt.

Was genau ist nun Yoga?

Eine genaue Definition ist nicht möglich, geht die Tradition des Yoga weit vor Christi Geburt zurück. Sie begründet sich auf Sanskrit, eine Sammlung religiöser mündlicher Überlieferungen im Hinduismus. Sie ist somit die wohl älteste Gelehrtensprache der Welt, die im Gegensatz zu unseren westlichen Sprachen nicht nur auf der rationalen Ebene, sondern auch auf der spirituellen begründet ist, da früher das Wissen in Gesängen von Meister zu Schüler weitergegeben wurde. Und so neben der reinen Bedeutung der Worte eben auch die Schwingung der Sprache von Wichtigkeit ist. Für Yoga gibt es nun im Sanskrit unterschiedliche Überstezungen und Interpretationen. U.a. “aktiv und nützlich gebrauchen”, “Zusammenführen, Vereinigung (das individuelle Bewusstsein mit dem Göttlichen)” oder “Einssein”.

Yoga bedeutet Verbindung

Basierend auf einer Philosopie des Yoga kann es als das Hinstreben zur Vereinigung des individuellen Selbst (Atman) mit dem Göttlichen (Brahman) gesehen werden. Wobei andere Philosophien davon ausgehen, dass diese Vereinigung schon immer besteht und dass es im Yoga darum geht, diese zu erkennen und zur tiefen Einsicht zu gelangen, dass das eigene Selbst und das Göttliche eins sind.

In unseren Alltag übersetzt, bedeutet dies, dass durch Yoga das bewusste Zusammenführen unseres physischen Körpers mit unserem Geist und unserer Seele erzielt wird. Daraus wird ersichtlich, dass Yoga keine Religion ist und keine Götter anbetet. Sondern das Göttliche – oder nennen Sie es höheres Prinzip, höchstes Potential oder was auch immer – bereits in uns steckt und “nur” erweckt / bewusst gemacht werden muss.

Yoga als Weg zur Vereinigung mit dem höchsten Potential

In der Tradition des Yoga gibt es mehrere Möglichkeiten, sich mit een diesem höheren Prinzip, Potential oder eben Göttlichem zu vereinen – bzw. je nach Geistesschule diese bereits vorhandene Einheit zu erkennen. Darunter fallen

  • Yoga des selbstlosen Handelns und ohne Eigeninteresse: Karma Yoga
  • Yoga der Hingabe mittels Gebete, Gesängen und Erzählungen: Bhakti Yoga
  • Yoga des Wissens mittels Studium, Diskurs und Meditation: Jnana Yoga
  • Yoga als Königs-Weg, als Wissenschaft der physischen und geistigen Kontrolle mittels Meditation: Raja Yoga

Die Yoga Sutras des Patanjali und Ashtanga Yoga

Philosophische Grundlage für das Yoga bilden dabei die Aphorismen des Patanjali, welche ungefähr zu Christi Geburt (es gibt unterschiedliche Meinungen zur genauen Datierung, letzendlich ist es egal) niedergeschrieben wurden. Sie bündeln in prägnanten Leitsätzen das immense Wissen über Yoga, welches sich über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zuvor angesammelt hatte und ausschliesslich mündlich von Meister zu Schüler weitergegen wurde. Ein wichtiger Bestandteil davon sind die Acht Stufen (Ashtanga – nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Hatha-Yogastil des Krishna Pattabhi Jois) des Yoga:

  1. Ethische Gebote in der Beziehung zur Umwelt: Yama
  2. Reinigung und ethische Gebote in der Beziehung zu sich selbst: Niyama
  3. Körperhaltungen: Asana
  4. Atemtechniken und Kontrolle / Einsatz der vitalen Energie Prana: Pranayama
  5. Zurückziehen der Sinne (Ansatz der Meditation): Pratyahara
  6. Konzentration auf einen Punkt, Ausrichtung des Geistes: Dharana
  7. Meditation: Dhyana
  8. Vollkommene Erkenntnis (als Folge der ersten sieben Schritte): Samadhi

Grundlage zum Verständnis des Hatha-Yoga

Der Begriff Hatha Yoga wurde in der Hathapradipika verwendet, einer Yogaschrift aus dem Mittelalter. In dieser Schrift wird der weiter oben dargestellte spirituelle Raja Yoga vom eher körperbetonten Hatha Yoga abgegrenzt. Hatha Yoga kann somit als eine Stufe auf dem Weg zum Raja Yoga bezeichnet werden. Hatha Yoga meint somit die eher körperlichen oder äußeren Glieder des Asthanga (also Nr. 3 – 5) als Vorbereitung für die geistigen, inneren Glieder (6 – 8).

Da die Grenzen fließend sind, beinhaltet unsere Interpretation des Yoga immer auch die innen gekehrte Konzentration und Meditation:

Kein Erfolg in Raja Yoga ohne Hatha Yoga und kein Erfolg in Hatha Yoga ohne Raja Yoga! Deshalb soll beides gut bis zum Ende geübt werden. Hpr. II,76

Hatha Yoga ist der Ausdruck der Einheit einander entgegengesetzter Energien

Im Sanskrit bedeutet die Silbe Ha Sonne, Tha Mond. Somit ist im Namen die Vereinigung des Gegensätzlichen enthalten. So wie z.B. heiss-kalt, links-rechts, oben-unten, männlich-weiblich, ein- und ausatmen usw. Es sind also unterschiedliche Paare, die das Ganze ausmachen. Sie bedingen sich gegenseitig und sind doch eins.

Zusammengesetzt kann Hatha mit Gewalt oder Kraft übersetzt werden. Somit wird die Anstrengung hervorgehoben, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Hatha bedeutet also auch kraftvolles, entschiedenes Yoga: Um die anzustrebende Vereinigung von Körper, Geist und Seele zu erreichen (oder eben die bereits vorhandene Vereinigung zu erkennen), braucht es Disziplin und Wille.

Individuelle Yoga-Therapie: Der Mensch im Mittelpunkt

Die Körper-, Atem- und Meditationsübungen werden individuell auf den Klienten und seine Symptome, Bedürfnisse und Ursache abgestimmt. Es wird ein persönliches Yogaprogramm ausgearbeitet und unter anatomisch korrekten Gesichtspunkten gemeinsam trainiert. Durch die regelmäßige, selbständige Übungspraxis zu Hause erfährt der Klient die positiven Wirkungen und Vorteile der Yoga-Therapie. Der Körper wird gekräftigt, der Geist beruhigt sich, innerer Seelenfrieden wird erlangt.

Ergänzend werden konstitutionsbezogene Empfehlungen zum Lebensstil und der Ernährung auf Basis des Ayurveda mit dem Klienten besprochen.

Yoga-Therapie bei Stressymptomen und körperlichen Beschwerden

Die Therapie zeigt insbesondere bei folgenden Störungen des Bewegungsapparates aber psychosomatischen Symptomen sehr gute Wirkung. Je nach Ausprägung wird die Konsultation eines Arztes empfohlen, die Behandlung kann nach Absprache ergänzend durchgeführt werden.

  • Stresssymptomen und Burnout
  • Bei akuten und chronischen Beschwerden
  • Wirbelsäulenproblemen
  • Gelenkschmerzen und Schmerz-Zuständen
  • Verdauungsproblemen
  • Schlafstörungen
  • Muskelverspannungen
  • Uebergewicht
  • Hohen Blutdruck
  • Ängsten / Depressionen