Hausarbeiten – so löst Du den unnötigen Stress

Jeder kennt’s. Man kommt nach einem langen Tag von der Arbeit nach Hause und da liegt es: Das dreckige Geschirr von gestern in der Küche, der Stapel Wäsche und ungebügelte Kleidern, der angesammelte Karton und Flaschen, die man noch entsorgen muss, und der Staubsauger, den man schon seit Wochen nicht mehr angemacht hat.

Dann wirft man einen Blick in den Garten, der sich mit all dem Unkraut und angewachsenen Rasen zum Dschungel verwandelt. In solchen Momenten will man am liebsten wie ein Kind die Augen schließen und hofft, dass alles wundersamerweise verschwindet.

Werden Hausarbeiten mit Druck ausgeführt, helfen definitiv nicht bei der Bewältigung von Stress. Genau genommen, widerspiegelt, wie wir unser Haus pflegen, wer wir als Person sind. Jeden Tag werden wir mit Hausarbeiten konfrontiert und dennoch verändern wir seit Jahrhunderten nichts an der Weise, wie wir mit ihnen umgehen.

Auf die kleinen Dinge des Lebens achten

Der US. Navy Admiral William McRaven plädierte an einer Rede, dass wenn man die Welt verändern will, damit beginnen soll, sein Bett am Morgen zu machen. Im Militär lernt man jeden Tag am Morgen bevor irgendwelche Drillübungen beginnen sein Bett perfekt zu machen. Wenn Sie jeden Morgen Ihr Bett machen, haben Sie die erste Aufgabe des Tages erfüllt.

Es wird Ihnen ein kleines Gefühl des Stolzes geben und Sie ermutigen, weitere Aufgaben zu erledigen. Am Ende des Tages werden aus einer erledigten Aufgabe viele erledigte Aufgaben geworden sein. Ihr Wille verstärkt auch die Tatsache, dass die kleinen Dinge im Leben wichtig sind. Wenn Sie die kleinen Dinge nicht richtig machen können, dann werden Sie die großen Dinge nie richtig machen. Und wenn Sie einmal einen elenden Tag hatten, werden Sie zuhause von einem gemachten Bett in Empfang genommen.

Ein Spiegel unseres inneren Zustandes

Jordan Peterson, ein kanadischer klinischer Psychologe, schrieb in seinem weltberühmten Buch “12 Regeln fürs Leben“ in seiner 6 Regel, dass um sein Leben in die Hand zu nehmen, soll man damit beginnen, sein Zimmer aufzuräumen. Tritt man in ein Haus eines Bekannten, welches mit Müll und Schachteln, die voller alten Spielsachen, Büchern und toten Fliegen, überfüllt ist, so stellt sich die Frage, ob dies sein Haus ist, oder sein persönlicher Zustand.

Die Antwort, laut Peterson, ist: Es gibt keinen Unterschied. Der Zustand unseres Hauses widerspiegelt unseren mentalen Zustand. Und hierum geht es in der Achtsamkeit: Nicht nur um das bewusste Wahrnehmen unserer Gedanken und Gefühle. Sondern auch unserer inneren Einstellung und wie wir letztendlich uns selbst behandeln.

Die beiden Ratschläge stammen von der gleichen Prämisse ab, nämlich, dass die Art und Weise, wie man mit seiner Unterkunft umgeht, direkt unsere Mentalität reflektiert. Deswegen soll man sein Bett jeden Morgen machen und sein Haus in Ordnung behalten.

Hausarbeiten kosten viel unserer Lebenszeit

Hausarbeiten verbrauchen mehr Zeit, die man für entspannende oder produktivere Aktivitäten nützen könnte, als wir denken. Im Schnitt verbringt ein Vollzeit arbeitender Mann 15h in der Woche und eine Frau 22h mit Hausarbeiten.

Das sind durchschnittlich mehr als 2.5 Stunden am Tag, oder fast 1’000 Stunden im Jahr!

Im Durchschnitt verbringen wir 16 Minuten am Tag mit einem Buch in der Hand und treiben 19 Minuten Sport! Man muss kein Mathe-Genie sein um zu verstehen, dass wir die 2.5 Stunden an Hausarbeiten mit anderen Sachen besser nützen könnten. Vor allem, wenn man den ganzen Tag hart arbeitet und sich anstatt zu entspannen, oder sich mit anderen produktiven Tätigkeiten beschäftigt, wie Sport oder leidenschaftliche Projekte, noch 2,5 Stunden in Hausarbeiten investiert, wird der Stresspegel bald durch die Decke schiessen. Nur schon mit 30 Minuten Sport, oder mit Meditation kann man Stress erheblich mindern. Die anderen zwei Stunden können Sie für die Familie oder Hobbys nutzen.

Konstruktiv mit Hausrbeiten umgehen

Versteht mich nicht falsch. Hausarbeiten sind essenziell für ein vollkommenes Leben. Wie oben erwähnt, reflektiert die Art, wie ein Mensch mit hauswirtschaftlichen Arbeiten umgeht, seine Mentalität und psychischen Zustand.

Jedoch heisst “Umgehen” nicht, dass man sie selber machen soll und vor allem nicht auf herkömmlicherweise. Seit wir Haushaltshilfe haben, hat sich der Ansatz, wie wir Hausarbeiten erledigen, nicht verändert. Fürs Putzen findet man eine Putzhilfe, oder wir verbrauchen selber Zeit damit. Für den Garten holt man einen Gärtner, den man irgendwo auf dem Internet suchen muss und hofft, dass er gut ist. Wenn mal der Elektriker kommen muss, kann man schön zwei Wochen warten bis er mal ankommt. Dann erhält man noch überhöhte Rechnungen nur, um ein Lämpchen zu installieren, oder das Unkraut zu jäten.

5 Tipps für effizientere Hausarbeit

Für viele ist Hausarbeit einfach nur lästig. Schliesslich ist es eine Arbeit, die notwenig ist, aber keinen grossen Nutzen hat. Vordergründig. Marie Kondo, welche einen Weltbeststeller zum Thema Aufräumen und Ordnung geschrieben hat, gibt einfache Tipps, wie die Hausarbeit und das Aufräumen so viel einfacher wird und am Ende sogar Spass macht.

1. Werde Dir klar, warum Du aufräumen willst

Es geht auch um das Abwerfen von Ballast. Was extrem wichtig für den Start in eine neue, aufgeräumte Zukunft ist. Denn am Ende ist nicht nur die Wohnung oder der Garten aufgeräumt, sondern Du selbst.

2. Sei konsequent beim Ausmisten

Räume gründlich auf und trenne Dich von überflüssigen Dingen, die Du nicht mehr benötigst. Die Herausforderung für Dich: Mache mit „irgendwann“ nun Schluss!

3. Setze Dir Ziele

Es muss nicht immer gleich Wohnung oder das Haus gesäubert werden. Beginne mit einem Teil der Wohnung und sei es der Kleiderschrank, Dein Garten oder was auch immer. Und gehe dann Schritt für Schritt weiter.

4. Höre auf Dein Herz

Trenne Dich von dem, was Dir keine Freude bringt und Dich am Ende nur belastet. Das ist anfangs heruasfordernd, doch nach und nach, wird es Dir leichter fallen: Fasse jeden Gegenstand an und frage Dich, ob er Dich glücklich macht. Wenn nicht, trenne Dich von ihm respektvoll (hinter jedem Gegenstand steckt eine Geschichte).

5. Verabschiede Dich von gestern

Wenn Du nach und nach mehr Struktur in Deine Hausarbeit und das Aufräumen bringst, beginnt Dein neues, aufgeräumtes Leben. Du wirst feststellen, dass Du nichts vermissen wirst. Und Du wirst Dir in Zukunft nur noch Produkte kaufen, die Dich wirklich glücklich machen und mit denen Du Dich bewusst umgeben willst. Das Schöne dabei: Der Aufwand für zukünftiges Aufräumen wird so nach und nach geringer!

Hausarbeit innovativ delegieren

Eine innovative Lösung für alltägliche Hausarbeiten, wie Autoputzen, Fensterreinigung, Abwaschen, Müll entsorgen, etc. (grundsätzlich für alles), ist das von Studenten aus Zürich gegründete Start-Up “KORK”. Auf KORK können beschäftigte Menschen für jegliche Arten von Hausarbeiten einen motivierten und sicheren Studenten finden, der diese gut, schnell und bezahlbar erledigt. Gleichzeitig unterstützt man die nächste Generation finanziell.

Damit die Sicherheit und Qualität gewährleistet ist, müssen alle KORK Studenten ein digitales Einführungsgespräch bestehen. Ehrlich gesagt, wer braucht einen Profi, um ein paar Unkräuter aus dem Boden zu ziehen oder die Fenster mit einem Scheibenmittel zu waschen. Mit ein bisschen Tipps und Tricks kann’s jeder. Studenten können wann Sie möchten vor Ort sein und den Auftrag bezahlbar erledigen. KORK garantiert, dass innerhalb vom selben Tag ein kompetenter Student persönlich für Sie gefunden wird.

Hausarbeit sinnvoll delegieren

Ein Kunde sagt: „Ich habe selber einen Kork Studenten für das Einölen von Terrassenmöbel bestellt. Ich war erstaunt. Die Offerten kamen nach einer Stunde (auch eine KORK Garantie) und ich konnte den Studenten nach Preis, Rezensionen und Kompetenzen wählen. Als er kam, erklärte ich ihm kurz wie das Einölen funktioniert und innerhalb von zwei Stunden war alles erledigt.“ Die Plattform hat viel Erfolg und bald wird es zu einer App.

Wir sind unser Haus. Ist unser Haus chaotisch und voller nostalgischen Gegenstände, so ist auch unser Leben chaotisch und voller nostalgischen Gedanken. Ein Haus oder Wohnung zu führen verbraucht viel Energie, wenn man versucht alles selbst zu erledigen. Mit Start-Ups wie KORK, kann man sich viel Stress und Zeit ersparen, die man wieder für die Dinge einsetzen kann, die einem wichtig im Leben sind.