30. September 2016

Meditation

Meditation hat positive Wirkung auf die Gesundheit

Meditation führt zu mehr Ruhe, Entspannung und Ausgegelichenheit. Was im Osten schon seit jahrtausenden Bekannt ist, beschäftigt nun auch die westliche Meditationsforschung. Imme rmehr Forschungen widmen sich den Themen Entspannung und Stressforschung. In den letzten Jahren sind zudem weitere Untersuchungen zur Achtsamkeit und Emotionsregulation hinzugekommen.

Achtsamkeit und Meditation Stefan Geisse

Meditationskurse mit Stefan Geisse

Dr. Ulrich Ott, Psychologe und Meditationsforscher beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, welches Potential Meditationstechniken haben: Nämlich, „um zu lernen, seine Aufmerksamkeit zu trainieren, länger konzentriert zu sein oder auch seine Emotionen zu verändern:

Umso mit Meditation Gleichmut zu entwickeln oder bestimmte positive Emotionen.“

Neueste Forschungen bestätigen das Wissen des Yoga und Buddhismus

Was in der Yoga- und anderen asiatischen Wissenslehren schon seit Jahrtausenden von Jahren bekannt ist, bahnt sich nun also langsam auch seinem Weg in der westlichen Wissenschaft, die Ihre Erkenntnisse hauptsächlich aus bildgebenden Verfahren zieht.

Per EEG werden bei Meditierenden positive Emotionen hinsichtlich ihrer Gemütslage und Aufmerksamkeit nachgewiesen. Vereonfacht gesprochen: Durch Meditation wächst eine zeitliche Lücke zwischen Reiz und Reaktion – d.h. vorschnelle, überhastete Reaktionen werden mehr und mehr vermieden. Das Ergebnis: Mehr Gelassenheit.

Wissenschaftlich nachweisbaren Wirkung der Meditation

In anderen Untersuchungen wie mit dem Magnetresonanztomographen wird bei regelmässig Meditierenden die bessere Hirndurchblutung des Orbitofrontalen Cortex sichtbar. Dieses Hirnareal ist u.a. für die Kontrolle solcher automatischen Reaktionen zuständig.

Wissenschaftlich belegt ist auch, dass der Hypocampus beim Meditierenden stärker ausdiferenziert ist. Er ist für die emotionale Bewertung von Situationen wichtig.

Weitere Regionen im Gehirn die druch Meditation bewusst trainiert und gestärkt werden – die Wissenschaft spricht von vermehrter Bildung Graue Substanz – ist der Inselcortex. Dieser ist für die Wahrnehmung des Körpers und Empfinden von Schmerz zuständig.

Nimmt die Graue Substanz in dieser Region zu, so nehmen auch die Verästelungen der Nervenverbindungen zu. Das Gehirn differenziert sich weiter aus – wir lernen dazu.

Durch Meditation systematisch das Gehirn trainieren

Bestimmte Areale im Gehirn können also durch Meditation regelrecht trainiert werden. Ähnlich wie die Muskeln im Fitnessstudio. Nutzen wir die Regionen im Gehrin nicht, benutzen wir auch nicht die Fähigkeiten die diesen Regionen zugeordnet sind. Ganz nach dem Motto: Use it or lose it.

Der Gehirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer in dem Beitrag formuliert:

„Wir sind in der Lage uns selber besser im Griff zu haben – durch Top-Down-Kontrolle wie wir das nennen. Das Frontalhirn, also die oberste Kontrollinstanz, sagt zu den unteren: Bleib mal ein bisschen ruhiger, reg dich nicht so auf. Und das Funktioniert!“

Bei Stress hilft Meditation

Stefan Geisse ist Stresstrainer und bietet regelmässig Meditations- und Entspannungskurse an.

Nicht nur Fortgeschrittene, auch Neueinsteiger sind begeistert von den einfach umzusetzenden Techniken und dem einfach und praxisorientiert vermittelten philosophischen Hintergrund aus dem Yoga, Ayurveda und den ältesten uns bekannten Wissenschaftlichen Schriften, den indischen Veden.

Mehr zur Meditation und Inspiration bietet auch der Beitrag http://www.induality.com/induality/meditation-buecher-und-cds/

Selbstregulation durch Meditation

Dr. Manfred Ott im Interview mit BDY, dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. über seine Erfahrung mit Yoga, Meditation und die Selbstregulation – Aufmerksamkeit, Emotion und auch das vegetative Nervensystem zu regulieren.